America‘s Next President

 

Eine Performensch

Uraufführung 9.1.2016, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

(Roter Salon), Berlin

 

 

 

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart

Von und mit Octacio Campos, Kornelia Lech, Lukas Zerbst, Petra Korink, Jennifer Peterson,

Adrian Kantel

 

bodytalk in Koproduktion mit camposition/USA und Theater im Pumpenhaus Münster.

 

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Nationales Performance Netz.

 

Einigen gilt Amerika als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, anderen als Land der unmöglichen Begrenzungen. Sicher ist jedoch der Wechsel an der Spitze; nach dem 44. Präsidenten kommt der 45. Die Performensch AMERICA‘S NEXT PRESIDENT versucht, in diesem Wechselfieber kühlen Kopf zu bewahren: Yes, we change! Der nächste Präsident der USA ist erstmals Latino, gay und eine Frau. Das alles ist Octavio Campos: „Ich bin die Personifizierung der globalen Erwärmung! Ich bin America‘s Next President, First Lady und Running Mate zugleich.“ Mittels eigener Bewegung generiert Octavio Campos eine Bewegung, eine Massenbewegung: motion → emotion → animotion. Er kann fliegen und sieht sich als erste Drohne im Weißen Haus. Und er nimmt uns mit!

PRESSEAUSWAHL

 

 

bodytalk provoziert mit „America’s Next President“. Das Köln-Bonner Label bodytalk unter der Leitung von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart ist in Münster als kritisches, kompromissloses Ensemble bekannt. Es geht um abgegriffene Klischees, etwa den US-Bürger als „Gutmenschen“ wie auch als Waffen liebenden Aggressor. Wer sich überreden lässt, erhält einen Schnellkursus am Gewehr und zielt auf einen Apple-Computer. Kritik an Krieg und Gewalt nimmt der Möchtegern-Präsident mit Betroffenheitsmine entgegen.

 

Westfälische Nachrichten

 

 

 

America’s Next President is a more traditional show only in terms of its length of just over an hour. The Miami-based “subversive entertainer” Oc- tavio Campos asks viewers to imagine the 45th President as gay, Latino, female and campaigning on a slogan of “Yes, we change!” Advertising for the show promises that “every taboo in the chuck wagon of political incorrectness will be challenged.” In another unconventional offering, Campos will lead a dance workshop called “Emotional Gymnastics,” on Saturday just before the festival music begins, inspired by the expressionist dance theater of Pina Bausch and the movement modality of Israel’s Ohad Naharinn known as Gaga.

 

Herald Tribune

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