Der Angriff der Killergitarren

 

 

 

VON  Yoshiko Waki und Rolf Baumgart

 

 

VON  UND MIT

 

Annabel Cuny, Katrin Schyns,

Ria Kesternich, Sylvana Seddig,

Suzy Bartelt

 

 

Uraufführung: 22. Mai 2010 Bürgerhaus Stollwerck Köln (Sommerblut Kulturfestival)

 

 

Gefördert durch die Sparkasse KölnBonn Förderprogramm SK Stiftung Kultur,

Kulturamt der Stadt Köln,

Sommerblut Internationales Kulturfestival

und die RheinEnergie Stiftung Kultur

 

 

 

Rekapitulation:

Frauen - wieso am Rande? - im Zentrum! des Nervenzusammenbruchs. Anfang des Jahrtausends verkleideten sich vier Schwesternschülerinnen aus Mönchengladbach als schwule Skinheads und gründeten die Glam-Rock- Band SLADE. Ihre Tarnung war so perfekt, dass selbst die Groupies nichts bemerkten; nicht einmal sie selbst, als sie sich als ihre eigenen Groupies verkleideten. Mit ihrer Hymne Mama, weer all crazee now schockten sie das Establishment und lieferten damit das Motto zur Kulturhauptstadt 2010. Später trieben sie dasselbe Spielchen als The Ramones und als The Residents auf die Spitze. Heute sind sie glücklich und leben in Nippes unter falschem Namen in einer ökotherapeutischen Wohngemeinschaft der Caritas.

 

Kapitulation:

Sie spielten gar nicht Gitarre. Gitarren spielten gar keine Rolle. Im Schuh- Business kamen sie keinen Schritt voran, der Handel mit ihrer getragenen Unterwäsche ging in die Hose, Nymphen- Tänze waren ein Schlag ins Wasser. Das mit den Gitarren ist nur eine Legende, die später gesponnen wurde. Ihr Schlachtruf lautete: "Je chante, je chante / Non, non, rien n'a changé / Tout, tout a continué / Hé , hé! / Hé , hé"

 

 

 

 

 

Presse

 

 

Der Angriff der Killergitarren Diese vier Frauen gehören nirgendwo hin. Nein, sie gehören so sehr in ihr Nest, dass sie vom Fortkommen nur träumen können und gleichzeitig den ‚Angriff der Killergitarren ́ herbei wünschen. Sie behaupten, sie seien die Mitte der Welt und zeigen ihre Nabel her. Sie tanzen ohne Scheu, tragen ihre Schuhe auf Händen, und knacken Verpackungsfolienblasen.

 

Melanie Suchy, tanz nrw

 

 

 

Es ist ein fröhlicher, ein anarchischer Abend, voller Selbstironie, voller witziger Ideen und in der Tat: voller Schwung. Die Tänzerinnen verfügen über beeindruckende sportliche Fähigkeiten und stellen die Beherrschung ihrer originären Kunst mehrfach überzeugend unter Beweis.[...] political correctness ist für die vier Damen und ihre Choreographen ein Fremdwort. Und gerade deshalb macht der Abend Spaß. Gut gelaunt verlassen wir nach einer Stunde die Stätte des Geschehens.

 

Dietmar Zimmermann, theaterpur, Mai 2013

 

 

 

...provokant und dabei erfrischend selbstironisch... eindrucksvoll.

 

Bonner General-Anzeiger

 

 

 

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