Der Unvollendenich

 

 

 

VON  Yoshiko Waki und Rolf Baumgart

 

VON  UND MIT

 

Katrin Schyns,

Miranda Glikson,

Rouzbeh Asgarian,

Ziv Frenkel

Bühne: Anne Brüssel

Kostüme: Juliana Botchie

Assistenz: Anna Rick

 

Uraufführung: 08. Januar 2009 Lampenlager (Schauspielgelände Bonn-Beuel)

 

 

In DER UNVOLLENDENICH geht es um Robert Schumann und um uns. Was bedeutet es, wenn die Mitwirkenden ihr eigenes Schicksal in dem von Robert Schumann spiegeln? Besonders in dem seiner letzten beiden Jahre, als ihn in Endenich Geister quälten und ihm vorwarfen, als Komponist versagt zu haben. Was passiert, wenn Tanz und Realität aufeinander treffen? Bonna Notte. Gute Nacht, Bonn! Wann ist eigentlich Nacht? Wenn die Lichter ausgehen – oder wenn sie angehen? Was machen abgewickelte Tänzer in einer solchen Situation? Für uns gehen die Lichter im Lampenlager an…

 

Warum notierte Robert Schumann 19-jährig in seinem Tagebuch: „Mir träumt, ich wär im Rhein ertrunken“? Ein Vierteljahrhundert später springt er am Rosenmontag rein – und wird von Karnevalsnarren gerettet. Seine letzten Worte lauten: Hab kein Hunger, Bin kein Dummer,  Irrenhaus,   Aus die Maus,  Endenich

 

Enden? Ich!

 

 

 

 

Presse

 

 

Was sie an Tanz zeigen, ist erstklassig

 

Kölnische Rundschau

 

 

 

…. mit leichter Hand erzählt. Die Inszenierung ist intelligent, witzig, frech

 

General-Anzeiger, Bonn

 

 

 

Großartig tanzen Miranda Glikson und Ziv Frenkel Clara und Robert, die einander verloren gehen. Total unpathetisch. […] Verrückt verknotete Sehnsüchte.

 

Melanie Suchy, k-west

 

 

 

…verweist mit ätzendem Humor auf soziale Themen, die Waki mit ihrer Gruppe bodytalk aufmischt…

 

Irene Sieben, tanz-journal

 

 

 

Kabinettstück…beklemmend intensiv…ein Vergnügen für sich

 

Kultur

 

 

 

Highlight, Kontrastprogramm, Glanzlicht

 

Aus Kritiken zu Gastspielen

 

 

 

Eine Sequenz aus DER UNVOLLENDENICH wurde von der renommierten Fachzeitschrift ballettanz zum „Video des Monats“ gekürt (August / September 2009):

Yoshiko Waki, die eine Koryphäe im Choreographischen Theater von Johann Kresnik wurde, tanzt weiter und mag am liebsten die große Szene. Auftritt mit Kamera im Arbeitsamt Bonn. Der Pressesprecher Paul Moser erklärt ihr, warum das Amt heute eine Agentur sei und sehr hilfreich für jeden Tänzer. Yoshiko Waki sieht man an, dass eine Tänzerin ihre Bühne nicht so einfach verlieren will. Als Waldfee im klassischen weißen Tüllkleid sorgt sie dafür, dass auch Herr Moser einen Auftritt bekommt, hört nur willig seiner Presseerklärung zu, turnt lieber auf seinem Leib und verführt ihn charmant. Zu sehen ist die Szene als Video des Monats bei ballett-tanz.de und immer dann, wenn die Bonner Kompanie bodytalk einen Auftritt hat.

Dieses Filmchen, das sie in ihrem Stück «Der Unvollendenich» zeigt, besitzt Gelächtergarantie.

 

Arnd Wesemann, ballettanz

 

 

 

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