Presseauswahl

 

 

Die Kompanie Bodytalk kooperiert bei dem Stück mit Menschen aus der Drogenszene. [...] fünf Mitwirkende, die „jeweils ihre eigene Geschichte mit dem Platz haben“, wirken nun in der Produktion im öffentlichen Raum mit. Gabriele Töller zum Beispiel, die lange Drogen konsumiert hat. „Ich habe für mich einen Ausweg darin gesehen, hier mitzuwirken“, sagt die resolute Frau. Im Stück ist es ihr Part, vom Bremer Platz und den baulichen Planungen zu erzählen: „Ich finde es wichtig, dass wir auch gehört werden“, sagt sie in Solidarität zur Szene. Und: „Ich würde mir wünschen, dass die Leute ihren Platz hier behalten können.“

 

Westfälische Nachrichten

 

 

 

Eine starke, ehrliche und bewegende Performance. Die Compagnie Bodytalk und Leute vom Bremer Platz zeigten am Wochenende ihren ganz eigenen Blick auf den Platz hinterm Bahnhof und dem, was die Umgestaltung des Bahnhofumfelds in Münster für die Menschen vor Ort bedeutet. Straßentheater, Tanz, Talkshow, Musik (vom Tango bis zu den Scherben) mit Tiefe, Respekt und Witz!

 

Andreas Völker / rocknklick

 

 

 

Gesänge und Tanzeinlagen auf Krücken. Und Geschichten von den Bewohnern des Platzes. Die von Petra zum Beispiel, wie sie auf der Suche nach Liebe im Knast landete, mit Haschisch ihre Gefühle und mit Heroin ihre Seele entdeckte. Dann wird Kreide verteilt, und die Zuschauer schreiben auf das Pflaster, was der Platz für sie bedeutet. „Heimat“ ist da zu lesen, „Sicherheit“, „Zusammenhalt“, „Akzeptanz“. Und ehe man sich versieht, ist aus der Performance ein Happening geworden. „Das Leben ist schön“ intoniert das Ensemble, auf dem Brunnenrand tanzend. „Bleiben oder geh’n? Mal seh’n, mal seh’n.“

 

Münstersche Zeitung

 

 

 

Politisches Tanztheater der leider eher seltenen Art: „BREMER PLATZ“ von bodytalk in Münster, mit Betroffenen, für die dieser Platz „Heimat“ ist und mit professionellen Tänzern und Musikern.

 

Tanzweb

 

 

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